Sonntag, 4. Februar 2007

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Yo ah. No smoking. Eine Woche ein halb den braven Jungen markiert, keine Drogen und nur die Liebe zählt. Bin bereit, mich von der besseren Welt absorbieren zu lassen, wie findet ihr das?

Dienstag, 23. Januar 2007

big boy

Es passiert grad nicht besonders viel. Letzens hatte ich eine Phase, wo ich öfters vor 13 Uhr aufgestanden bin, das ist wohl eher flüchtig gewesen und schon vorbei. Nach dem „großen Auftritt“ in der alten Heimat bin ich leicht im Arsch. Lady E (alias Mr J) war schlecht drauf und hat auf der Party ungefährt 2 Stunden lang am Stück auf sonem Sitzwürfel gehockt und auf den Boden gestarrt, Miss N dagegen war aufgeschlossener und hat sich ins kalte Wasser gestürzt und jede Menge Leute kennengelernt, am Schluß ist sie mit einem alten Freund von mir, Mr.B, nach Hause gegangen. Ausgerechnet mit ihm, dem Womanizer of the town schlechthin. Später rief er mich dann auch gleich an, um 8 Uhr morgens, R – Gespräch natürlich, ich ging nicht ran, das ging dann immer so weiter, also rief ich ihn zurück und meinte ob er bekloppt sei und ob er nicht wüßte wie früh/ spät es ist und daß ich seine Story nicht hören wolle. Trotzdem, die Party war scheiße aber gut, alles in allem. Ich bin jetzt nur unschlüssig – das kann doch so nicht wirklich weitergehen. Ausserdem habe ich Muskelkater, weil ich, glaube ich, während Lady E auf dem Sitzwürfel die Beleidigte gemimt hat, versucht habe, mich neben ihr niederzulassen um sie aufzumuntern oder sonst irgendwie Beistand zu leisten, bloß da war kein Sitz, ich wollte mich hinhocken, aber da waren lauter Jacken und Taschen am Boden, also setzte ich mich ungefähr so hin, als wenn unter mir ein Stuhl gewesen wäre, aber da war nichts. Ich war zu besoffen um es anstrengend zu finden. An der schlechten Laune war nichts zu ändern, ausser sich einen vorwurfsvollen Blick einzufangen gab es nichts. Also gut, fuck you. Am Ende waren es eh die Drogen, Lady E hatte mal wieder Scheiße konsumiert. Aber wir dachten natürlich alle, wir seien irgendwie schuld oder so. Ach, ey. Party party party, ich denke oft, ich sollte ein ganz einfaches, beschauliches leben führen und never back into the sumpf again. Aber, und ihr kennt es sicher alle, irgendwann brauche ich es einfach, die Simulation von keine Ahnung was.

Am Ende sind Lady E und ich zurück in die Großstadt, zum Glück sind in der S – Bahn morgens um 3.45 noch nicht allzuviele Leute, denn Lady E sah schon heiß aus - kurzer Rock und klick klack Schuhe in bunten Farben, hier auf fremden Terrain wirkte sie irgendwie wie ein riesiges Opferlamm. Wir mußten zu dem Scheißbahnhof laufen, ich stoppte auf die letzten 500 Meter ein Taxi, damit wir überhaupt noch den Hauch einer Chance hatten, die Bahn zu erwischen. Am Fahrscheinautomat erwartete uns ein Penner, der wirklich so krass abstank, daß es schon – ey egal, also, SO habe ich noch nie jemand stinken gesehn, und ich hab schon viel gesehn – also ab in die Bahn, blöde Blicke hier und da, aber alles egal. Ich habe den big boy markiert, obwohl ich ja letzendlich auch nicht viel männlicher bin als Lady E. Am Ende denken alle sie wäre meine Freundin, so wie auf der letzten Party. Als ich dann später alleine Richtung Endstation fuhr, dachte ich an meine tatsächliche Freundin, die Chinesin. Ich stellte mir vor, sie würde mir gegenübersitzen und ich fing an zu lächeln.

Donnerstag, 18. Januar 2007

224 Min.

Schaue französische Filme aus vier Metern Entfernung. Heute war ich wieder DJ im kleinen Club und ich ging mit der letzten Bahn, weil es wie im Wohnzimmer daheim war. Freidrinks, ja, aber ich war schon besoffen. Am Bahnsteig gesellte sich eine kleine Mademoiselle zu uns, die in die Richtung meines Kumpels Mr. B fuhr. Glück im Unglück, denn es kam keine Bahn. Später rief ich ihn an, weil, als meine Bahn kam, stand später auf den Tafeln in seine Richtung überall "224 Min." und so. Aber er war schon daheim. Das Mädel studiert die Fremdsprache, derer ich schon mächtig bin, ich rief im Club an und Lady E sagte, die Prominenz sein nun da, ich wollte mir am liebsten in den Arsch beißen, weil ich will ja so unbedingt in die Hall of Fame. Auf meinem Tisch steht nun eine halbe Flasche Bier und die kleinen Fliegen fliegen drumherum. Ich denke an Samstag, wo ich einen "Auftritt" habe, und es wird ausdrücklich gewünscht, daß ich als "Miss" dorthingehe - es könnte ein großer Spaß werden. Blöderweise ist es meine alte Heimat und alle werden sagen "aha, oho" oder was weiß ich, naja, es sollte mir ja so egal sein. Ich denke an alles, was damit zu tun hat, das Leben ist manchmal ganz anders, als man immer dachte. Die Chinesin ist weiterhin im Norden, ich sollte schnellstens dorthin, denke ich. Ich liebe sie doch! Im Ernst. Morgen soll es stürmen, Orkanwarnung hat Mr. B gesagt.

Der Jesus Freak ist in Dubai und das ist gut so. Obwohl es ein Erlebnis sondergleichen war, ist er ein völlig unmöglicher Typ. Früher oder später, und zwar genau dann, wenn ich es nicht brauchen kann, wird er ohnehin an meiner Backe kleben und Süßholz raspeln. Auf MTV läuft inzwischen der absolut unerträgliche Scheiß, es wird Zeit, ins Bett zu fallen. Irgendwann drehe ich durch.

Mittwoch, 17. Januar 2007

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Draußen reparieren fleissige Männer die Strassenbahnschienen. Um die Uhrzeit! Ich mein, alle sind so produktiv und so, ich faules Ei hänge hier ganz unentspannt müßig herum und kriege am Ende noch ein schlechtes Gewissen deswegen. Aber es ist schließlich mein Urlaub, das macht aber eigentlich alles fast noch schlimmer.

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Fuck. Meine Waschmaschine will nicht mehr. Der Schleudergang hat sich verabschiedet. Kommt einfach nicht in die Gänge oder was. Und ich sitze daneben und versuche es mit gutem Zureden: „Komm schon Baby, du kannst mich doch jetzt nicht im Stich lassen“, später wurd´s noch schlimmer, und zwar: „Lass mich nicht allein!“. Nun ja. It wasn´t meant to be. Im Fernsehen kommt anscheinend ein Fassbender - Film, eine Frau die einsam auf einem Flokatiteppich vor dem Telefon sitzt. Und ich rede mit meiner Waschmaschine. Über mein flüchtiges Abenteuer mit dem Jesus Freak schweige ich mich an dieser Stelle mal aus. Und die Chinesin ist im hohen Norden. Mit ihr könnte ich mich sogar auf die undenkbaren Dinge einlassen: Familylife und so. Zumindest möchte ich sie sehen. Und sie mich auch. Das ist doch wunderbar, oder? Die herrische Lady aus dem Film im Fernsehen läßt ihr Dienstmädchen 10 Flaschen Gin kaufen, ich weiß nicht, ob das eine Gute Idee ist. Ich selbst dachte letztens, daß es ja prima wäre, eine Flasche Wodka im Eisfach zu haben, dann ist sie da, wenn man sie braucht. Fuck, ich habe sie in drei Tagen geleert...

Montag, 15. Januar 2007

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lady_jaye_card
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