Donnerstag, 20. Januar 2011

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Kinder, wie die Zeit vergeht.
Nur drei Jahre sind vergangen und ich fühle mich
wie ein alter Mann.

Samstag, 5. April 2008

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was denn.

Mittwoch, 16. Januar 2008

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ich habe ein paar neue schuhe. sie sehen neu und schick aus. irgendwann, wenn sie alt und abgelatscht sind, wird nur noch der schuhkarton an ihren glanz erinnern. ansonsten geht es mir gut; zumindest habe ich das heute zu jemandem gesagt. ich mache keine musik dieser tage, ich brauche es auch nicht. vielleicht bin ich deshalb so unkreativ in der letzten zeit . vielleicht ist es auch andersherum. und es geht mir am arsch vorbei, ob ich mal berühmt werde oder nicht. ganz unter uns gesagt ist es dafür ja eh schon recht spät. ich höre musik: Wu Bai, ein sänger aus taiwan, bricht mir fast das herz.

Donnerstag, 3. Januar 2008

draußen

Draussen, im Rahmen der näheren Peripherie des ewigen Hauptbahnhofes, schreit ein Mann. Er tut es nicht einmal, sondern immer wieder, verzweifelt agressiv, laut, die Stimme überschlägt sich, eine Raserei, ein Ausbruch - und dann ist es wieder eine Weile ruhig. mal für wenige Minuten, mal für eine Viertelstunde. Es ist jetzt drei Uhr nachts. Ich weiß nicht, wie lange er das schon tut, denn ich habe es nur gedämpft und unterbewußt wahrgenommen, während ich mich in meiner warmen Wohnung fünf Stockwerke über dem ganzen Elend verschiedenen lang - und kurzweiligen Beschäftigungen hingab.

Aber jetzt ist es an mein Bewusstsein gedrungen und ich mache das Fenster auf. Ich weiß nicht, es wird knapp um null Grad sein, und da draussen steht im U - Bahnabgang ein Typ der also diese Art von selbstgesprächen führt. Er schreit irgendjemanden an - ich sehe niemanden - und nach diesem Rundumschlag in die Kälte der Nacht geht er ungefähr bis zur nächsten Straßen ecke und läßt einen ebenso markerschütternden Schwall los und dann geht er wieder zurück zum vorherigen Ort, und so geht das immer weiter. Als ich ihn länger so von oben aus der Vogelperspektive betrachte, wird mir plötzlich klar, daß ich ihn schon so um neun Uhr abends eben an genau dieser Treppe vor meiner Haustür gesehen habe und auch da war er schon genauso. Das heißt, läuft seit sechs Stunden zwischen dieser Scheiß Treppe zur B - Ebene und der nächsten Straßen ecke hin und her und schreit Paranoide Dinge ( zumindest hörte es sich vom inhalt her irgendwie so an, obwohl ich eigentlich kein Wort verstanden habe) ... Ich weiß nicht, was er genommen hat oder wo er herkommt oder was mit ihm passiert ist, aber gut ist es nicht.

Es beunruhigt mich. Und:

Ich glaube es ist der selbe Typ. der von Sylvester. Genau. da war er anders, aber ähnlich: Stand gegenüber auf einem verlorenen Stück Bordstein an einer Straßenecke und ließ einsam Raketen in die Luft steigen. Die hat er dann aber nicht angesehen, sondern ist schnurstracks ein paar Meter, sozusagen auf die andere Seite seiner Ecke, gelaufen, und dort hat er dann ebenfalls einpaar prächtige Raketen gezündet, um sofort wieder zurück zum alten Ort zu trotten, und dann ging das immer so weiter. Ich habe absolut keinen Beweis, daß es der selbe Typ ist, aber vom Verhalten her irgendwie ähnlich, oder?

Freitag, 21. Dezember 2007

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warum sind die leute bloß so??

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was ist los, ich sitze in meiner bude und alles um mich herum ist verfault und verdreckt und die leere bierflaschenherde wächst und wächst. und das, obwohl ich eine mich liebende person habe, die auch dann noch zu mir steht, wenn ich verkatert im dreck lebe. ich bin faul, mein hirn ist voll mit mir, voll mit der welt und voll mit müll, alles ist so tragisch und herzergreifend, beim schauen dieser filme war ich manchmal den tränen nahe. und myspace, puh, ja , ich frage mich manchmal, wie ich in 10 jahren diese egoprofilierung meiner selbst sehen werde.

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Ich sehne mich nach der zeit zurück,als ich noch konkrete träume hatte. damals war alles aufregend und neu und ein abenteuer. jetzt ist alles gut. und trotzdem hält mich irgendwas auf den beinen, wenn eigentlich schon garnichts mehr ist und alle schlafen oder verrückt werden. da ich das eine nicht tue, wird wohl das andere bald eintreffen. was weiß ich. die welt ist krass. leute sind scheiße, ich auch, ist ja eh klar. und immer wieder s- bahn fahren, tagein tagaus die scheiße, und immer leute leute leute, sie glotzen und stinken und stehen im weg, fühlen sich genervt und geben sich betont lässig oder pikiert, auf den schlips getreten und grenzen sich ab, aber alle zusammen gehen sie mir auf den sack.
in ihren autos, mit ihren handys,
aber scheiß drauf, "lass uns einfach das leben genießen, das wird sie total abfucken!".

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... du noob ;)
elektro-safari - 5. Apr, 23:16
nehmen wir mal an ...
... 10 jahre wären vergangen ... wie würde...
elektro-safari - 5. Apr, 23:05

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